Sammelbehälter

Im Rahmen der Anteilerhöhung des getrennt gesammelten BZKA in Skalica wird der Ankauf von Sammelbehältern für biologisch zersetzbare Abfälle vorbereitet. Wichtig ist die Sammelstellenanzahl zu bestimmen und die Anzahl und den Umfang der Sammelbehälter, die auf diesen Sammelstellen platziert werden, günstig zu bemessen. Bei der Bestimmung der Sammelstellenanzahl, die in der betrachteten Lokalität zur Sammlung der biologisch zersetzbaren kommunalen Abfälle bestimmt sind, ist es nötig, von der Bedingung der optimalen Tragweite auszugehen. Die Anzahl der Sammelbehälter und ihr Umfang werden aber von der Einwohnerzahl abhängen, die in der Tragweite von den Sammelstellen leben, als auch von der Häufigkeit der Entleerung der Sammelbehälter (das hängt von den hygienischen Vorschriften, dem Charakter der gelagerten biologisch zersetzbaren kommunalen Abfälle, der Jahreszeit – höhere Lufttemperaturen beschleunigen die Zersetzung des Bioabfalls, usw.).

Durchschnittsprodukzion des BZKA in einzelnen Monaten der Vegetationszeit:

Monat

April

Mai

Juni

Juli

August

September

Produktion des BZKA (t)

48,3

130,0

176,9

176,9

130,0

48,3

Die Behälter sind so entworfen, dass es im Inneren zur Luftzirkulation kommt, die die Lüftung des Behälters ermöglicht und damit die Verdampfung von Wasserdämpfen optimalisiert. So wird nicht nur der Abfallumfang gesenkt, sondern auch die Schimmelbildung in organischen Abfällen beschränkt, und so beginnt der Kompostierungsprozess schon im Behälter selbst.

Dieser Behälter hat einige Veränderungen im Vergleich zum klassischen Abfallbehälter z. B. für Mischabfälle:

•    Lüftungsrosetten im unteren und oberen Teil des Behälters,
•    auskippbares Gitter im unteren Teil des Behälters zur Trennung der Flüssigkeit vom Bioabfall.

Gerade die spezielle Anpassung dieser Behälter gewährleistet die Möglichkeit der Verlängerung von Abfuhrfrequenz einmal in 14 Tagen. Dieses verbessert bedeutend die Sammlungsökonomie. Die vollkommene Lüftung des Behälters hat zu Folge auch die Senkung des Bioabfallgewichts bis zu 30 %. Einen Nachteil bilden die höheren Investitionskosten im Vergleich zu klassischen Abfallbehältern.

Für Küchenbioabfälle aus Restauranteinrichtungen ist ein anderer Behältertyp geeignet. Dieser Behälter muss mit einer speziellen Gummidichtung und einer Geruchsverbreitung hindernden Klappe ausgestattet. Der Hebelmechanismus gewährleistet die maximale Deckelsicherung.

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